Samstag, 12. Mai 2012

Masken, soweit das Auge reicht

Die Welt, der größte Maskenball, Minute für Minute wird eine neue Maske aufgesetzt. Eine schöner als die Andere. Glitzernde, schlichte, bunte Masken egal wo du hin guckst. Sie sind überall. Sie faszinieren uns, wir lassen uns durch sie blenden. Diese schöne Maske muss doch auch zu einem schönen Inneren gehören, sie muss doch zu dem Mensch passen. Der Mensch wirkt meist durch die Maske fröhlicher, lebendiger. Lebendiger als die eigene reine, ehrliche Haut. Selbst ich trage diese Maske. Zum abziehen meiner Maske ist es längst zu spät, man fühlt sich doch so wohler. Die Meisten denken man sei glücklich, fröhlich, lebendig. Es ist eine lächelnde Maske, lächelt man denn auch im Inneren oder doch nur auf dem schönen Etwas im Gesicht, das man benutzt um der Mensch zu sein, der man überhaupt nicht ist. In nur wenigen Augenblicken zieht man die wunderschöne Maske ab. In dem Augenblick glitzert nicht die Maske im Licht. Nein. Der Mensch funkelt und strahlt, nicht weil er glücklich ist sondern weil diese Reinheit, diese Ehrlichkeit, die Wahrheit aufblitzt.