Freitag, 15. Oktober 2010

Hallo wie gehts dir,
                             denkst du manchmal an mich?

Donnerstag, 14. Oktober 2010

gedankenkampf

Nun sitze ich hier, ganz alleine. Nur dieser eine Gedanken 
in meinem Kopf, er zerreißt mich. Ich kann ihn nicht mehr
aushalten, ich kann ihn auch nicht los werden. Alles dreht
sich bei mir nur noch um diesen einen Gedanken. Ich bin 
gefangen in meinen Gedanken, und dieser eine Gedanke hat
die größte Macht über mich - sehr beängstigend, finde ich. 
Allein dieser Gedanke zerstört mich und das ohne die Vor-
stellung. Kurz kommt die Hoffnung in mir hoch, doch sie geht
genauso schnell wie die Nachricht gekommen ist.  
Es war ein Donnerstagabend, an dem meine Welt zusammen-
brach. An dem ich zusammenbrach. Das Telefon klingelte, 
ich ging dran - ein schweres atmen, das weinen wurde unter-
drückt. Man hörte sonst nichts, nur dies. Sie wollte reden, 
doch sie konnte nicht. Aufeinmal liefen Tränen meine Wange
runter, alles drehte sich im Kopf. Wodran habe ich gedacht?
Ich kann es nicht mehr sagen, an vieles. Aber nicht an das was
die Realität mir eiskalt ins Gesicht schlug. Es tat weh, nicht so 
wie ein Schlag. Nein, es tat mehr weh und der Schmerz bleibt.
Er geht einfach nicht fort, dieser Gedanke. Ich hasse ihn! 
Ich will ihn los werden, doch das wird erst dann geschehen wenn
ein Wunder geschehen ist. Aber an Wunder glaube ich schon lang
nicht mehr. Ich wünsche es mir so sehr, nur ein Wunder soll ge-
schehen. Nur dieses eine gottverdammte mal. Mein Inneres schwindet
langsam aber sicher dahin, es macht mich kaputt. Dieser eine Gedanke. 
Den Gedanke ertrage ich kaum noch, wenn dir etwas passiert ertrage
ich es nie in meinem Leben. Du bist mein kleiner Engel, schon immer! 
Ich würde mein Leben für dich geben. Es ist unfair. Nicht du, nicht du. 
Dein Lächeln, so zuckersüß. Es gibt kein besseres auf dieser Welt, nein.
Ich weiß, ich soll die Hoffnung nicht aufgeben. Aber es fällt mir schwer.
Du wirst es schaffen, du musst es schaffen, du bist stark mein kleiner! 
Die Tränen, so kalt. Mein lächeln so erfroren. Die Wahrheit tut sehr weh.
Doch eines Tages ,mein Engel, liegen wir wieder zusammen in der
Hängematte und schauen uns den Himmel an. Wie jeden Sommer, ohja. 
Das verspreche ich dir. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, du schaffst es.  

Dienstag, 12. Oktober 2010

Lügner haben kurze Beine,

Es gibt bestimmte Notlügen und diese, die halt alles kaputt machen.
- so denken wir halt. Doch ist eine Notlüge nicht genauso schlimm? 
Ich meine, Lüge ist Lüge. Egal wie schlimm aber es ist und bleibt 
eine Lüge. Vielleicht wollen wir das gar nicht so wahr haben, denn
Lügen machen generell das Vertrauen kaputt. Das ist halt so beim
lügen. Und jedem ist es bewusst, dass man mit dem lügen was kaputt
macht. Man hat aber immer die Hoffnung, dass der andere einem ver-
zeiht. Bei Notlügen tun wir es auch in den meisten Fällen. Doch ist das
richtig? Lüge ist nunmal Lüge. Wieso sollte man einem, der einen in 
der Not angelogen hat verzeihen und einem anderen wiederum nicht.
Wenn ich genau drüber nachdenke, finde ich Notlügen schlimmer als 
"normale" Lügen. Da kommt doch der pure Egoismus durch. Man ist
in der Not, lügt jemanden an und weiß der andere wird das schon 
verzeihen. - und pam wurde der andere scharmlos ausgenutzt weil er
natürlich unter solchen Umständen verzeiht. Es sollte mich 
doch gar nicht kümmern, denn jeder gottverdammte Mensch lügt halt. 
Es ist eben menschlich geworden in unseren Augen.
Mit dem Verzeihen ist auch so eine Sache! Wir können anderen nicht
verzeihen zumindest nicht immer. Doch wir erwarten es von den andern 
irgendwie schon, dass sie uns verzeihen. So sind wir Menschen eben, 
ziemliche Egoisten aber zugeben würde dies keiner. Wieso auch, wir 
alle sind es. Die Menschheit ist hinterhältig, verdorben und feige in 
meinen Augen. Und die alltäglichen Lügen unterstützen meine Denken
umso mehr. Eigentlich sollte man nur noch sich selber vertrauen. 
- nichtmal dies geht. Denn ganz ehrlich gefragt, wie oft lügen wir uns 
selber an? Überall kommen diese Lügen zum Vorschein, bei sich 
selber und bei den anderen. Ziemlich verlogen die Vergangenheit, 
das Hier und Jetzt und die Zukunft, nicht wahr?