Nun sitze ich hier, ganz alleine. Nur dieser eine Gedanken
in meinem Kopf, er zerreißt mich. Ich kann ihn nicht mehr
aushalten, ich kann ihn auch nicht los werden. Alles dreht
sich bei mir nur noch um diesen einen Gedanken. Ich bin
gefangen in meinen Gedanken, und dieser eine Gedanke hat
die größte Macht über mich - sehr beängstigend, finde ich.
Allein dieser Gedanke zerstört mich und das ohne die Vor-
stellung. Kurz kommt die Hoffnung in mir hoch, doch sie geht
genauso schnell wie die Nachricht gekommen ist.
Es war ein Donnerstagabend, an dem meine Welt zusammen-
brach. An dem ich zusammenbrach. Das Telefon klingelte,
ich ging dran - ein schweres atmen, das weinen wurde unter-
drückt. Man hörte sonst nichts, nur dies. Sie wollte reden,
doch sie konnte nicht. Aufeinmal liefen Tränen meine Wange
runter, alles drehte sich im Kopf. Wodran habe ich gedacht?
Ich kann es nicht mehr sagen, an vieles. Aber nicht an das was
die Realität mir eiskalt ins Gesicht schlug. Es tat weh, nicht so
wie ein Schlag. Nein, es tat mehr weh und der Schmerz bleibt.
Er geht einfach nicht fort, dieser Gedanke. Ich hasse ihn!
Ich will ihn los werden, doch das wird erst dann geschehen wenn
ein Wunder geschehen ist. Aber an Wunder glaube ich schon lang
nicht mehr. Ich wünsche es mir so sehr, nur ein Wunder soll ge-
schehen. Nur dieses eine gottverdammte mal. Mein Inneres schwindet
langsam aber sicher dahin, es macht mich kaputt. Dieser eine Gedanke.
Den Gedanke ertrage ich kaum noch, wenn dir etwas passiert ertrage
ich es nie in meinem Leben. Du bist mein kleiner Engel, schon immer!
Ich würde mein Leben für dich geben. Es ist unfair. Nicht du, nicht du.
Dein Lächeln, so zuckersüß. Es gibt kein besseres auf dieser Welt, nein.
Ich weiß, ich soll die Hoffnung nicht aufgeben. Aber es fällt mir schwer.
Du wirst es schaffen, du musst es schaffen, du bist stark mein kleiner!
Die Tränen, so kalt. Mein lächeln so erfroren. Die Wahrheit tut sehr weh.
Doch eines Tages ,mein Engel, liegen wir wieder zusammen in der
Hängematte und schauen uns den Himmel an. Wie jeden Sommer, ohja.
Das verspreche ich dir. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, du schaffst es.
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